Letzte Fragen 1 - Die Antworten

Warum werden auf Buchrücken die Titel mal so und mal so rum gedruckt?

Damit Du beim Suchen in der Bibliothek keine Nackenstarre bekommst! (B.)

Die Sache mit den Buchtiteln verhält sich folgendermaßen: Die Verleger machen das aus reiner Zweckdienlichkeit!
Es gibt geheime Verlagsbünde, wobei einige die Titel sorum, die anderen sorum auf den Buchrücken drucken, und so ihre Käufer zwingen, entweder eine mittelschwere Halswirbelverrenkung zu riskieren, oder sich sozusagen für einen der Verlagsgeheimbünde zu entscheiden, und nur dort zu kaufen, wenn sie der besagten Halswirbelverrenkungsgeschichte entgehen wollen! Sprich, wir haben es mit einer knallharten Mafia zu tun!
SO SIEHT DAS AUS! (A.R.)

Es gibt Bücher für Leser und Bücher für Sammler.
Erstere lassen sie dauernd stapelweise rumliegen, und dann ist der Titel besser von oben nach unten zu lesen. Die anderen stapeln sie aufrecht in sogenannten "Bücherborden", da ist es mit dem Ohr auf der rechten Schulter lesbarer. Noch Fragen? (T.B.)

Damit Bücherleser überhaupt Bewegung kriegen und sei es durch Kopfpendeln. Außerdem fällt dann der Staub von Kopf der sich durch langanhaltendes Lesen dort angesammelt hat. Verlage kümmern sich eben um die Hygiene ihre Kunden. (S.)

Früher waren die Titel immer gleichrum auf den Rücken und zwar von unten nach oben. Doch das führte zu körperlichen Deformationen im Buchgewerbe: Duch das ständige Kopf-nach-links-Neigen wuchsen die Ohren auf der linken Schulter an. Die Gewerkschaft setzte durch, daß hier ein Ausgleich geschaffen wurde, jetzt muß jedes 2,587te Buch jetzt den Titel von oben nach unten tragen. Die Verhältniszahl wird jedes Jahr von den Krankenkassen ermittelt im Verhältnis der Kopf-nach-rechts- zu den Kopf-nach-links-Schiefen (F.)

1a. Leseratten und Bücherwürmer gehören ja bekanntlich nicht zu den Arten, die sich durch besondere körperliche Regsamkeit auszeichnen.
1b. Wissenschaftlich ist nachgewiesen, daß fehlende körperliche Betätigung zu frühzeitiger Erschlaffung und vorzeitigem Dahinscheiden führt.
1c. Frühzeitig erschlaffte kommen nicht mehr so oft in Buchläden, Dahingeschiedene in der Regel gar nicht mehr.
1d. Kluge Köpfe in der Bücherindustrie haben überlegt, wie sie die sich aus 1a-c. ergebenden negativen wirtschaftlichen Folgen mit ihren Mitteln verringern können. So entstand der Plan - der alsbald in die Tat umgesetzt wurde - Leseratten und Bücherwürmern zumindest im Kopf-/Nackenbereich zu mehr Bewegung zu verhelfen, da sie aufgrund der wechselnden Titelbeschriftung vor ihren Bücherregealen keine einheitliche Blickrichtung beibehalten können.
1e. Ganz unsportliche Leseratten und Bücherwürmern durchkreuzen diese Absicht, indem sie ihre Bücher entsprechend sortieren.
1f. Alle wohlgemeinten Maßnahmen verlieren durch zunehmende Verbreitung virtueller Lektüre ihren Sinn - wo bleiben die Richtungswechsel auf Internet-Seiten ? (M.H.)

Je nachdem für welchen Kreis das Buch mehr gedacht ist ob links- oder rechtshänder der eine Neigt sein Kopf bevorzugt nach links der andere nach rechts. (S.E.)

Das ist leicht!
Die Richtung der Buchrückenbedruckung hängt ursächlich mit der politischen Weltanschauung des Druckers zusammen. Der eine steht eher links und der andere eher rechts. Nur ganz wenige stehen in der Mitte und drucken die Buchrücken lesbar. Auf dem Kopf druckt ein verschwindend geringer Anteil. Was soll das auch für eine Weltanschauung sein? (D.)

Diese Tatsache war mir bislang nicht aufgefallen. (H.N.)

Bei deutschen Buchtiteln werden die Titel auf dem Buchrücken in der Regel von unten nach oben gedruckt, bei amerikanischen andersrum. Ausnahmen habe ich bisher nur bei EDV-Büchern beobachtet, wo es bei Power-Usern ja bei den Büchern auf die Sprache nicht ankommt, sondern eher auf die Einheitlichkeit im Regal.
Zu prüfen wäre, ob die links- beziehungsweise rechtsdrehenden Titel eine statistische Korrelation mit dem Kuß-Verhalten der Angehörigen beider Nationen aufweisen (was die Kopfneigung angeht) ;-) (J.M.)

Tom: Tut mir leid, du scheinst nicht allzu viele Bücher zu haben. Bei mir sind deutsche und amerikanische mal so und mal so rum gedruckt. Und auch mit dem Küssen muss ich dir widersprechen: Gute wilde Küsse gehen rechtsrum, linksrum, von oben wie von unten, und das alles auf einmal.

war so - is so - bleibt so. punkt. (H.)

die buchbinder,
die sind ja bekanntlich nicht die hellsten,
wenn die erstmal eine stanzform in die hand bekommen,
dann ist diese für sie schon nicht mehr lesbar, da spiegelverkehrt.
folglich, sie haben keine ahnung,
wie der text auf den buchrücken kommt.
kann ja nicht jeder so schlau sein...
wie die drucker! (eMil)

Bücherrücken sind immer von unten nach oben mit dem Titel bedruckt. Wenn Du das in Deinem Regal auch mal umgekeht siehst, dann steht das Buch auf dem Kopf!!! (EJ)

Weil es Links- und Rechthänderbücher gibt. (K.W.)

Das ist nur eine Willkür-Tat der Verleger. (T.M.)


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